Am nächsten Freitag, den 02.10.20, eröffnet “Die Walnussmeisterei” ab 14 Uhr ihren Hofladen bei Kaffee & Kuchen und weiht feierlich die neue Knackmaschine ein.

Es ist ein echtes Novum für Walnussliebhaber – das mühsame Nüsseknacken kann ab sofort in der Walnussmeisterei erfolgen, die ihre neue Knackmaschine auch zum „Lohnknacken“ für Privatleute anbietet. Wer seine eigene (auch letztjährige) Nussernte zu den Öffnungszeiten in Herzberg abgibt, kann sich die verzehrsfertigen Kerne schon kurz darauf mit in die heimische Backstube oder zur nächsten Ölmühle nehmen. Ab 10kg werden Aufträge entgegen genommen.
Wer selbst an der Maschine stehen will und seine eigene Zeit investiert, verringert die Kosten für das knacken. Fragen Sie einfach bei uns an.
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Zudem ist der Hofladen der Walnussmeisterei nun wieder regelmäßig geöffnet: Jeden Freitag und Samstag bis zum Frühjahr können neben Wal- und Haselnüssen verschiedene Produkte direkt am Hof probiert und erstanden werden. Der Saisonauftakt soll am 2. Oktober vom Nachmittag an bis in die frühen Abendstunden hinein gefeiert werden. Für Gebäck und Heißgetränke wird nebst Feuerschale gesorgt.
Auf Abstand wird geachtet.

2 Gedanken zu “Erste Walnuss-Knackmaschine in der Region”

  • Hallo Ihr Nussmeister!!
    Ich freue mich jedes Jahr auf die neuerliche Walnussernte, bis dann doch ca. im Juli erkennbar wird, dass die Fliege wider ihre Eier in meine Walnüsse gelegt hat.
    Daher ist es mir nicht ganz klar, wie Ihr damit rechnen könnt, von der Walnussernte leben zu können.
    Meine Frage lautet ganz einfach:
    Was kann ich gegen diese blöde Fliege tun?
    Ich drück Euch die Daumen!

    • Hallo Michael,
      du kannst dir vorstellen, dass wir diese Frage sehr oft hören.
      Die Antwort lautet: Wir müssen damit leben.
      Es sei dazu gesagt, dass die Fliege zwar die Nüsse sehr unschön aussehen lässt und den Arbeitsaufwand beim Waschen und Trocknen deutlich erhöht, aber der Kern im inneren der Nuss ist fast immer noch sehr gut.
      Bei der Nussernte hat man immer einen Anteil an “hohlen Nüssen”, dieser Anteil hat sich mit der Fliege zwar erhöht, aber ist bei weitem nicht so hoch, dass man die Walnuss aufgeben muss.
      Leider gibt es kein vernünftigen Weg die Fliege zu bekämpfen. Es gibt keinen natürlichen Gegenspieler.
      Die Fliege bzw. deren Maden überwintern im Boden, dies kann ich ein wenig bekämpfen in dem ich den Boden unterm Baum abdecke und somit verhindere, dass die Maden in den Boden kommen bzw. die Fliege aus dem Boden. Der Nachteil dabei, es macht viel Arbeit, sieht in der Regel unschön aus, alles was unterm Baum wächst tötest du damit auch und Wasser kann unter dem Baum auch nicht mehr in den Boden.
      Wenn man Hühner hat, kann man sie durchaus unter den Baum scheuchen, die freuen sich über diese Snacks.
      Man muss aber klar sagen, die Fliege bekomme ich mit beiden Varianten nicht weg, ich minimiere nur den Schädlingsdruck für den Baum. Auch weil die Fliege ja immer wieder vom “Nachbarn” zu deinem Baum fliegt.
      Ebenfalls kannst du dir die Arbeit machen und den Baum verkleiden, wie man es manchmal auch mit Kirschbäumen macht, auch dies ist bei einem richtigem Walnussbaum wohl ehr eine unbrauchbare Idee.
      Alle anderen aktiven Bekämpfungen beinhalten den Einsatz von Insektiziden. Die schlimmste und wohl katastrophalste ist das Einnebeln des Baumes mit Insektiziden, dabei tötest du alles, was nur daran denkt in der Nähe deines Baumes zu sein, inkl. Hund, Katze, Biene Mensch – so wird es auf konventionellen Anlagen wie bspw. in Kalifornien gemacht. Das ist und bleibt ein ökologische Katastrophe! Hier haben wir ein klare Meinung, dass ist ein NoGo!
      Es gibt eine Variante die mit einem Fraßstoff arbeitet, den man punktuell an der Blattunterseite anbringt und der speziell für Walnuss,- Essig und Kirschfruchtfliege konzipiert ist, also auf den nur diese Fliegen ansprechen und Ihn als Futter nutzen. Aber auch diesen muss ich mit einem Insektizid mischen. Damit reduziert man den Anteil an Insektizid zwar enorm und holt nur die Fuchtfliege vom Baum, doch der Fraßstoff wird über kurz oder lang von den Blättern gewaschen und ladet damit im Boden. Ich nutze zwar nur einen Bruchteil an Insektizid aber es ist und bleibt ein Insektizid.
      Bei der Abwägung vom Schaden an der Ernte und dem Schaden von Insektiziden wird viel diskutiert. Wir möchten in unserem Walnusshain eine ökologische Bewirtschaftung realisieren und damit scheiden alle aktuelle Möglichkeiten der Bekämpfung aus.
      Kurz um: Wir leben damit! So ärgerlich es ist…

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